Ökologie

„Strom darf nicht weggeworfen werden“

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Emden – „Überschüssiger Strom darf nicht weggeworfen, sondern muss intelligent genutzt werden“, twitterte BM Peter Altmaier nach seinem Besuch eines Konverters in Emden.


Am 16.08.2018 besuchte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier den Konverter Emden/Ost des Stromnetzbetreibers TenneT TSO GmbH. Der Betrieb ist
ein wichtiger Anlandepunkte für Offshore-Windenergie aus der Nordsee.

Minister Altmaier eröffnete symbolisch die Konverterstation und versuchte mit seinem Besuch in Ostfriesland auch weiter für die Energiewende und den dazu benötigten Netzausbau zu werben. Auch von der neuen Station in Emden soll zukünftig über noch zu errichtende Leitungen Windstrom Richtung Süden transportiert werden.

Wozu dient der Konverter?
Das Stromnetz in Deutschland wird standardmäßig mit Wechselstrom betrieben und auch in Haushaltsgeräten wird Wechselstrom verbraucht. Um Gleichstromleitungen an das bestehende Wechselstromnetz anzubinden, sind am Anfangs- und am Endpunkt der neuen Stromtrasse Konverter notwendig. Dort wird der Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und umgekehrt. Ohne den Konverter können Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen nicht in das Verbundnetz integriert werden.

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BM Peter Altmaier eröffnet den neuen TenneT Betrieb in Emden.

Wer betreibt die Konverter und Stromleitungen?

Der Stromnetzbetreiber ist die TenneT TSO GmbH. TenneT betreibt das Hochspannungsnetz in den Niederlanden und in großen Teilen von Deutschland. TenneT überträgt Strom mit einer Spannung von 110.000 Volt (110 kV) und höher. Mit mehr als 22.500 Kilometern Hochspannungsleitungen, überquert das Unternehmen Grenzen und verbindet Länder. Auch ein Großteil der hiesiegen Freileitungen liegen in der Verantwortung der TenneT. Dabei steht der Stromnetzbetreiber vor der großen Herausforderung, die großen Mengen an Windstrom von Ostfriesland aus in die dichter besiedelten Regionen Deutschlands zu transportieren.

Fotos: twitter.com/peteraltmaier

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