Ökologie

Klimaschutz: In Leer gehen Lichter aus

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Stadt Leer beteiligt sich an der Klimaschutzaktion des WWF

Leer – Am 24. März gehen von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr rund um den Globus die Lichter aus. Während der WWF Earth Hour werden unzählige Privatpersonen zuhause das Licht ausschalten und viele Städte symbolisch ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit hüllen. Auch Leer ist in diesem Jahr zum vierten Mal in Folge wieder dabei und wird eine Stunde lang die dekorative Außenbeleuchtung des Rathauses abschalten, um so ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen.

Interessierte sind dieses Jahr herzlich eingeladen, an einem Thermographiespaziergang durch die Innenstadt teilzunehmen. Treffpunkt ist um 20:15 Uhr vor der Rathaustreppe. Bei dem ca. 40-minütigen Thermographiespaziergang wird ein Energieexperte mit Hilfe einer Infrarotkamera etwas zu Gebäudedämmung und Energieeinsparpotentialen berichten.

Die Stadt Leer möchte nicht nur selbst mit gutem Beispiel vorangehen, sondern auch andere Einrichtungen und Organisationen sowie auch die Bevölkerung animieren, sich an der Aktion zu beteiligen. Insbesondere die verschiedenen Kirchengemeinden in Leer werden gebeten, die Beleuchtung der Kirchen in dieser Stunde auszuschalten. Privathaushalte sind ebenfalls aufgerufen, sich der Aktion anzuschließen. Weltweit werden sich wieder Millionen Menschen an der Klimaschutzaktion beteiligen.

Wer mitmachen möchte, findet unter wwf.de/earthhour/ neben Neuigkeiten rund um das Event auch Tipps für die eigene Earth Hour. In Deutschland steht die Aktion dieses Jahr unter dem Motto „Für einen lebendigen Planeten“. Die Umweltschützer wollen darauf aufmerksam machen, dass Klimaschutz auch Artenschutz bedeutet.

Die WWF Earth Hour findet dieses Jahr bereits zum zwölften Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. In den darauffolgenden Jahren breitete sie sich dann über die gesamte Welt aus. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten in 184 Ländern begangen. Weltweit nehmen rund 7.000 Städte teil, allein in Deutschland gab es im vergangenen Jahr mit 323 Städten eine Rekordbeteiligung.

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